Foto Vossen

Blitzblanke Kaarster Straßenschilder

Mittlerweile hat die Reinigung der Kaarster Straßenschilder durch die „Senioren-Union“ (SU) – diesmal wiederum verstärkt durch die „Junge Union“ (JU) – Tradition. Diesmal griff am Wochenende sogar Bürgermeisterin Dr. Nienhaus zu Schrubber und Wassereimer, um die Straßenschilder wieder leuchten zu lassen. „Die Stadt hat dafür extra gutes Wetter bestellt“, meinte sie, bevor sie an der Spitze der fünf Reinigungstrupps unter der Führung von Theo Thissen mit Schrubbern und Wassereimern verdreckten Schildern zuleibe rückte. Mit von der Partie waren wie im Vorjahr wiederum mehrere Flüchtlinge, die von Konrad Wilms aktiviert worden waren. Auch Landrat Petrauschke und der Kaarster CDU-Stadtverbandschef Lars Christoph hatten sich nicht zweimal bitten lassen, mitzumachen.

Natürlich war Dr. Nienhaus nicht mit leeren Händen gekommen. Eigenhändig schleppte sie einen Bierkasten zum Meeting-Point „weil Arbeit bekanntlich durstig macht“. Die jeweiligen

Reinigungs-Routen in den Kaarster Ortsteilen waren vorher mit dem Fahrrad abgefahren worden. Dabei war aber auch aufgefallen, dass einige Schilder durch Zweige von Sträuchern und Bäumen aus privaten Gärten so verdeckt werden, dass sie kaum lesbar sind, klagte Anne Pöggeler. Jetzt soll die Verwaltung auf diesen Missstand aufmerksam gemacht werden, damit Rückschnitte vorgenommen werden.

 

Mittwoch 6. Juni 2018

Traditionelles Spargelessen und Besichtigung Kloster Kamp

 

 

Vorankündigung zur Tagesfahrt am Mittwoch 16. Mai 2018

nach Tagesfahrt nach Xanten

Ansprechpartner: Heide Lohse 02131 61805 und Karl-Josef Klein (Tel. 514727)

Melaten-Friedhof: Wo Willy Millowitsch begraben ist

 Kaarster Senioren lernten Details Kölner Geschichte kennen 

Kaarst Nicht der Kölner Dom, sondern der Melaten-Friedhof war kürzlich das Ziel eines Tagesausfluges der Kaarster Senioren-Union (SU), der die Teilnehmer mit einem der schönsten und berühmtesten deutschen Friedhöfe bekannt machte. Bei einer individuellen Führung über die riesige Anlage erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Gräber von Prominenten, Künstlern, Mäzenen, Schriftstellern und über die Kölner Stadtgeschichte. Besonders beeindruckt waren die Kaarster Besucher von der „Millionenallee“ mit ihren imposanten Denkmälern und Parkanlagen, wo reiche Kölner begraben sind.

Die lebendige Seite Kölns lernten die Senioren beim Besuch des „Hännes’chen“-Theaters kennen, das gleichfalls auf dem Besuchsprogramm stand. Während der Vorstellung „Bleck henger de Britz“ – etwa: „Blick hinter der Balustrade“ – erfuhren die Besucher eine Menge über das traditionsreiche Kölner Puppen-Theater, über die „Knollendorfer“, wie die Puppen genannt werden, über die Geschichte, die Technik und das Handwerk des Puppenspiels.

Natürlich gehörte auch der Besuch einer typischen Kölner Gaststätte mit zum erlebnisreichen und informativen Programm.

Inzwischen ist schon die nächste Exkursion terminiert. Am 16. Mai fährt die Kaarster Senioren-Union zur Römer-, Dom- und Siegfried-Stadt Xanten mit ihrer 2000jährigen Geschichte. Wer mitfahren möchte, sollte sich bei Heide Lohse (Tel. 61 805) oder Karl-Josef Klein (Tel. 51 47 27) melden.

 

 

 

Mester für die Freilichtbühne neu geschrieben.

Ansprechpartnerinnen: Heide Lohse (Tel. 61805) und Helgrid Wolf (Tel. 603327)

Tagesfahrt

zum bäuerlichen Weihnachtsmarkt nach Borken-Marbeck

 

Ansprechpartnerinnen: Anne Siebrands (Telefon 88 65 00) und Anne Pöggeler (Telefon 76 60 60)

Foto: © Foto: HappyAlex / fotolia.com

bei einer Weinprobe mit diversen Kleinigkeiten aus Johnens Küche

Ort: Johnens Tenne, Broicherdorfstraße 57

Ansprechpartnerinnen: Anne Siebrands (Tel. 88 65 00) und Anne Pöggeler (Tel. 76 60 60)

Tagesfahrt ins Sauerland mit Bus und Schiff um und auf dem Biggesee, südliches Sauerland

Weitere vorläufige Informationen siehe

 

Foto: Reuter Text: Neuss Grevenbroicher Zeitung vom 15. Februar 2018 (von Rudolf Barnholt)

Das Seniorenforum findet statt – wie das Programm aussehen soll, steht allerdings noch nicht fest. Ein Rollator-Training soll es nicht geben.

Kaarst. Nachdem das Forum im vergangenen Jahr ausgefallen war, soll es in diesem Jahr wieder stattfinden. Das Programm steht noch nicht fest.

Eines steht fest: Die 13. Auflage des Seniorenforums 55 plus wird am 6. Oktober in der Rathausgalerie stattfinden. Astrid Werle (FDP) stellte im Sozialausschuss Fragen bezüglich der Organisation und des Konzepts. Die FDP setzt sich dafür ein, dass das Angebot stärker als bisher auf „junge“ Senioren, also Menschen über 55, zugeschnitten wird. In einer ersten Stellungnahme wurde deutlich, dass die SPD das genauso sieht.

Nach zwölf Seniorenforen in Folge hatte es im vergangenen Jahr keine solche Veranstaltung gegeben. Eine entsprechende Entscheidung war in der Sitzung des Sozialausschusses vom 2. Juli 2017 getroffen worden. Das Seniorenforum soll demnach nur noch alle zwei Jahre stattfinden. In der Dezember-Sitzung 2016 des Stadtrats war mit den Stimmen des damaligen Fünferbündnisses beschlossen worden, aus Kostengründen auf Arbeitskreise zu verzichten. Davon ist auch der Arbeitskreis Senioren betroffen mit seiner Untergruppierung „Seniorenforum“.

„Wir halten es deshalb für notwendig zu erfahren, wer für die Vorbereitung des Seniorenforums 2018 zuständig ist und welcher Personenkreis daran mitarbeitet“, steht in der schriftlichen Anfrage der FDP vom 23. Januar. Der zuständige Sachbearbeiter im Sozialamt, Gerd Eisenach, erklärte im Sozialausschuss folgendes: „Nach Karneval werden wir uns mit Vertretern des neu eingerichteten Netzwerks ,Seniorenarbeit‘ zusammensetzen und auch den Seniorenbeirat miteinbeziehen.“ Dagmar Treger (CDU) sprach in Zusammenhang mit der Abschaffung der Arbeitskreise von „Sparwahn“. Sie sagt, dass Arbeitskreise manchmal Sinn machten.

„Wir haben viele Ideen, aber wir haben noch nichts, was wir Ihnen präsentierten könnten“, sagte Eisenach. Ein wenig verriet er dann aber doch: „Wir gehen damit schwanger, aus der bisher eher statischen Veranstaltung eine Art Marktplatz zu machen, aber es ist noch nichts spruchreif.“ Ein Treffen mit dem neuen Netzwerk und dem Seniorenbeirat in Sachen „Seniorenforum 55 plus“ steht noch aus.

Eisenach erklärte, dass es im Bürgerhaus wieder begleitende Fachvorträge geben soll. Ein bestimmtes Thema muss noch festgelegt werden. Man müsse aber bedenken, dass der Raum in der Rathausgalerie endlich ist. „Wir sollten grundsätzlich darüber nachdenken, ob Firmen ausstellen dürfen“, erklärte Anneli Palmen (SPD) – die 59-Jährige möchte wie die FDP verstärkt Angebote und Anregungen für junge Senioren: „Das Seniorenforum sollte nicht nur auf Gebrechen ausgerichtet sein. Nichts gegen Rollator fahren, aber ob es da einen Rollator-Parcours geben muss – ich weiß nicht.“

Gerd Eisenach sieht eine Gefahr im Zusammenhang mit der Beteiligung von kommerziellen Anbietern: „Wir haben beispielsweise zwei Sanitätshäuser – können wir, wenn beide vertreten sein wollen, einem den Zugang verwehren?“, fragte Gerd Eisenach.

Die Rathausgalerie in Verbindung mit dem Bürgerhaus sei nur mal kurz in Frage gestellt worden. In der Verwaltung herrscht die Auffassung, dass diese Räumlichkeiten und die Lage optimal sind, nicht zuletzt deshalb, weil am Samstag viel los ist in der Stadtmitte und dass für das Seniorenforum somit auch mit „Laufkundschaft“ zu rechnen ist.

Quelle: NGZ

Die Teilnehmer der letzten Veranstaltung:

In der Rathausgalerie fanden sie Ansprechpartner unter anderem zu folgenden Themenschwerpunkten:

Kaarst „barrierefrei“ ,Polizei Rhein-Kreis-Neuss, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaarst,

Seniorenbeirat, VHS Kaarst-Korschenbroich, Aktion VHS – Kaarster Lesepartner, Sozialverband VdK

Freiwilligenzentrale, Haus der Senioren, Vinzenz-Haus Kaarst, Hospizbewegung Kaarst e.V.

Marienheim – Stationäres Hospiz-, Holzwerkstatt, Lebendige Nachbarschaften e.V.

Gemeinschaft aktiver Menschen, Netzwerk 55+, SG Kaarst 1912/35, Sanitätshaus H&R,

Sanitätshaus Brockers

 

Nächste Seite »